Der größer werdenden Herausforderungen der vor uns liegenden komplexen Bau- und Planungsaufgaben in unterschiedlichsten Bereichen, wie zum Beispiel Wohnungsbau und öffentliche Infrastruktur, Weiternutzung und Nachverdichtung vorhandener Bausubstanz, führte zur Gründung von S. E. K. Architektinnen. Damit können wir schnell, kreativ, sachbezogen und kompetent reagieren.
Seit 2018 ist S. E. K. Architektinnen (Säum Edmaier Krischan) eine eingetragene Partnerschaft mit beschränkter Berufshaftung. Sie wurde von drei erfahrenen Architektinnen mit sich ergänzenden Qualifikationen und Schwerpunkten aus den Bereichen Städtebau, Projektentwicklung, Hochbau, Planen und Bauen im Bestand und im Denkmalbereich gegründet. Sabine Krischan hat die Partnerschaft 2023 verlassen und war an allen bis dahin erarbeiteten Wettbewerben und Projekten maßgeblich beteiligt. Seit 2024 wird S. E. K. Architektinnen von den beiden Partnerinnen Dortje Säum und Christine Edmaier weitergeführt.
S. E. K. Architektinnen erbringen alle Leistungsphasen nach der HOAI vom Vorentwurf bis zu Ausschreibung und Bauleitung. Als leistungsfähiges Team mit durchschnittlich 5-6 festen MitarbeiterInnen sind wir auch auf größere Bauaufgaben eingestellt. Durch die gewählte Form der Partnerschaft wird gewährleistet, dass eine Ansprechpartnerin für die vielfältigen Planungsleistungen von der Idee bis zu Abnahme zur Verfügung steht. Regelmäßig werden dabei Netzwerkpartner aus unterschiedlichen Fachrichtungen wie Stadt- und Verkehrsplanung, Landschaftsarchitektur und Tragwerksplanung eingebunden.
Dortje Säum,
SÄUM Architekten
Christine Edmaier, Dipl.-Ing. Architektin BDA
S. E. K. Architektinnen
S.E.K. Architektinnen Säum
Edmaier Part mbB
mail[at]sek-architektinnen.net
D-10719 Berlin
Emser Strasse 40-41
Tel.: +49-30-8870.8260
Fax.: +49-30-8871.7291
Erweiterung Landratsamt Görlitz
Seit 2018 wurde S. E. K. Architektinnen nach dem gewonnenen Wettbewerb mit allen Leistungsphasen für die Planung des Verwaltungsgebäudes beauftragt. Das dreiecksförmige Grundstück direkt am Bahnhof wird zu einem Campus ergänzt, der aus der Umnutzung von Bestandsgebäuden am Blockrand und einem verbindenden Neubau im Blockinneren besteht.
Zunächst wurde die Sanierung und Umnutzung der lange
leerstehenden, denkmalgeschützten 4 Altbauten in der Berliner
Straße und 3 Bauten in der Salomonstrasse in Angriff
genommen.
Die Gebäude wurden statisch ertüchtigt und neu gegründet, und
inzwischen durch die Nutzer bezogen. Die Dächer bekamen
teilweise PV-Anlagen.
Für eine barrierefreie und zukunftsfähige Verwaltung mussten die ehemaligen Wohngebäude strukturell verändert werden. Hier wurden beispielsweise in der Berliner Straße die Flure der Wohnung zu den Kernen der Mittelzonen einer variantenreichen Erschließungszone.
Die neu gewonnenen Erschließungs- und Bewegungsflächen in den Backoffice-Bereichen werden für Teeküchen und informelle Begegnungen der Mitarbeitenden genutzt.
In den ehemaligen Geschäftsräumen der Berliner Straße 42 befindet sich nun ein 2 Geschoße hoher Veranstaltungssaal mit Empore, der auch als Kreistags-Sitzungssaal dienen wird.
Die Berliner Straße – als Hauptverbindung vom Bahnhof zur Innenstadt – wird zukünftig auch von der Kantine des Landratsamtes belebt werden. Die Sitzstufen mit Blick auf die Straße verbinden die Ladengeschossebene mit dem Hochparterre, wo sich Essensausgabe und Küche befinden.
Die durch eine Brücke miteinander verbundenen Neubauteile befinden sich derzeit in der Realisierung. Zwischen Alt- und Neubauten entstehen begrünte Höfe, in der Mitte der Amtsplatz:
Die Atriumverglasungen mit integrierter Photovoltaik sind bereits fertig gestellt, die Fassaden sind im Bau.
Campus Rütli CR²
Gemeinschaftschule mit gymnasialem Zweig
Rütlistrasse 41
12045 Berlin
Sanierung Bestandsgebäude
Bauherr/Eigentümer: Bezirksamt Neukölln von Berlin
Bauzeit seit 2019
Das Bestandsgebäude wurde 1909 als Schulgebäude errichtet und bildet mit zwei Seitenflügeln eine U-förmige Bebauung mit kleinem Vorhof. In den letzten Jahrzehnten wurden einige Räume den technischen Anforderungen der jeweiligen Bauzeiten angepasst, ein Neubau wurde als Erweiterungsbau angebaut. Seitdem steht der Altbau leer.
Saniert werden sämtliche Räume und technischen Anlagen, die allesamt nicht mehr den heutigen Anforderungen an Nutzung, Haustechnik, Brandschutz, Barrierefreiheit und energetischen Erfordernissen entsprechen. Die Maßnahmen werden mit der Unteren Denkmalschutzbehörde abgestimmt.
Wohnen an der Detlevstrasse
Ein neues Wohnquartier am Stadtrand von Berlin zwischen
kleinteiliger Einfamilienhausbebauung und Gewerbegebiet.
Ein begrünter Laubengang verbindet solitäre
grösstenteils Y-förmige 4- bis 6-geschossige hocheffiziente
Wohngebäude schallabschirmend zur Ostseite, die sich zur
Westseite dem gegenüberliegenden Quartier in einer
differenzierten Abfolge von Aussenräumen entwickeln: als
Spielplatz und Quartiersplatz mit Kita, als Vorgärten und
Wohnhöfe.
Offener städtebaulicher Ideenwettbewerb, Berlin
2019, Anerkennung
Auslober: HOWOGE
Mitarbeit: Philipp ter Braake, Ana Vrgoc,
Fadila Abyad
Freiraumplanung: Daniel Sprenger
Modellbau: Katrin Helmbold
Erweiterung Landratsamt Görlitz
Mit der Erweiterung des Landratsamts in Görlitz sollen bislang
im Landkreis verstreute Ämter konzentriert werden. Der
2-geschossige Neubau im Blockinneren verbindet das bestehende
Amt und die denkmalgeschützten Gründerzeit-Wohngebäude, die zu
Büroflächen umgebaut mit einbezogen werden.
Die
funktionale und anpassungsfähige Konzeption für den
Neubautrakt formuliert ein eigenständiges städtebauliches
Ensemble im Vexierbild zwischen polygonalen Aussen- und
Innenräumen – als grüne Höfe zwischen Bestand und Neubau, als
Atrien zwischen den Büroräumen mit Aufenthalts- und
Erschliessungszonen.
Das begrünte Dach ist die 5.
Fassade, auf die der Blick aus den umliegenden höheren
Gebäuden fällt, über die zusätzlich alle Gebäudeteile
verbunden sind. Öffentliche Passagen durch den Block mit einem
zentralen „Amts-Platz“ und dem Gastronomiebereich beleben und
bereichern das gesamte Quartier.
Offener 2-phasiger Wettbewerb, 1. Preis
Auslober: Landkreis Görlitz
Mitarbeit:
Christian Wolgast, Tobias Schneider
Beratung
Freiraum: Gabriele G. Kiefer
Visualisierungen: Lukas Specks
Modellbau: Katrin Helmbold
Atelierhaus Prenzlauer Promenade
Der ehemals von der Humboldt-Universität für die Akademie der Wissenschaften genutzte Plattenbau in der Prenzlauer Promenade wird schon seit geraumer Zeit in einzelnen Einheiten von Künstlern und kleinen Gewerbebetrieben bespielt.
Die Verteilung der derzeit leer stehenden Räume zur geförderten Vermietung an die Sparten Tanz, Musik, darstellende Kunst, Projekträume, bildende Kunst und Literatur, sowie die erforderlichen Sanierungs- und Umbaumassnahmen im gesamten Haus auf Grundlage der vom Eigentümer durchgeführten Minimalfunktionssanierung sind derzeit in Arbeit.
Das Haus befindet sich im Eigentum der Berlinovo und wird durch die GSE gGmbH – Gesellschaft für StadtEntwicklung – im Auftrag von SenKult betrieben.
Campus Bühl
Mittels zweier Schulerweiterungen, einer Mensa und einem
kleinen Schülercafé wird das Areal zwischen Zentrum und
Bahnhof aktiviert. Das grüne Band beinhaltet – als
Campus – alle neuen Funktionen, nimmt die bestehenden
Schulen mit und fasst die zentralen öffenlichen Gebäude
ein.
Die Wettbewerbsjury lobt: "Eine mutige
städtebauliche Idee, die Einheit und Orientierung
darstellt."
2-phasiger, nicht-offener Wettbewerb 2017, Anerkennung
Mitarbeit: Iva Mujkanovic, Tobias Schneider
Beratung
Verkehr: Martin Panhorst, FPB
Beratung
Freiflächen: Prof. Gabriele Kiefer
Beratung
Tragwerk: HHT Ingenieure Berlin
„Besondere Wohnformen“, Rathenower Straße Berlin Mitte
Ergänzung eines Ensembles ehemals öffentlicher Gebäude mit einer maximal flexiblen Baustruktur, Mischung aus Wohnen und Kultur mit spezifischen Angeboten für besondere demografische und soziale Gruppen.
Zur Realisierung ausgewählter Wettbewerbsbeitrag „Experimenteller Geschosswohnungsbau in Berlin“ im Rahmen des Sondervermögens Infrastruktur der wachsenden Stadt (SIWA)